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Quellstoffe
Ballaststoffe, die Wasser aufnehmen und aufquellen können. Quellstoffe kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sie binden Wasser im Darm, vergrößern dadurch das Stuhlvolumen und können helfen, den Darm in Bewegung zu halten. Ein bekanntes Beispiel sind Flohsamenschalen. Sie können sowohl bei Verstopfung als auch bei einem empfindlichen Darm genutzt werden – wichtig ist dabei…
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Obstipation (Verstopfung)
Wenn der Darm zu langsam arbeitet. Von Obstipation spricht man, wenn der Stuhlgang schwierig, selten oder sehr hart ist. Der Darm transportiert den Inhalt dann langsamer weiter als üblich. Gründe können zum Beispiel zu wenig Flüssigkeit, wenig Bewegung, eine ballaststoffarme Ernährung oder Stress sein. Verstopfung ist häufig und kann viele verschiedene Ursachen haben.
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Jejunum (Leerdarm)
Der mittlere Abschnitt des Dünndarms. Der Dünndarm besteht aus drei Teilen: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm. Das Jejunum liegt in der Mitte und ist der Bereich, in dem besonders viele Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden. Hier arbeitet dein Körper besonders intensiv daran, aus deinem Essen Energie und wichtige Bausteine zu gewinnen.
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Enterozyten
Die kleinen Helferzellen deiner Darmwand. Enterozyten sind spezielle Zellen, die die Innenwand des Dünndarms auskleiden. Ihre wichtigste Aufgabe: Sie nehmen Nährstoffe aus der verdauten Nahrung auf und geben sie an deinen Körper weiter – zum Beispiel Zucker, Eiweißbausteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Stell dir den Dünndarm wie eine riesige Aufnahmefläche vor: Die Enterozyten sind die…
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Sekundäre Pflanzenstoffe
Verbindungen, die Pflanzen nicht für ihr eigenes Überleben im engeren Sinn benötigen (anders als etwa Kohlenhydrate oder Eiweiße), sondern zum Beispiel zur Abwehr von Fressfeinden, als Farbstoff oder als UV-Schutz bilden – für deinen Körper können sie trotzdem wertvolle Effekte haben. Polyphenole zählen zu dieser großen Gruppe, ebenso etwa Carotinoide oder Glucosinolate aus Kohlgemüse. Viele…
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Glykämischer Index
Ein Maß dafür, wie schnell und wie stark ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel deinen Blutzuckerspiegel nach dem Essen ansteigen lässt – im Vergleich zu reiner Glukose, die als Referenzwert mit 100 festgelegt ist. Was viele nicht wissen: Der glykämische Index eines Lebensmittels ist nicht starr, sondern wird unter anderem von der Zubereitung (gekocht, roh, abgekühlt), der Kombination…
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Inulin (präbiotische Ballaststoffe)
Ein löslicher Ballaststoff, der zur Gruppe der Präbiotika zählt – also gezielt von bestimmten „guten“ Darmbakterien als Nahrung verwertet wird, etwa von Bifidobakterien. Inulin steckt natürlicherweise in Chicorée, Topinambur, Schwarzwurzel, Knoblauch und Zwiebeln. Wird Inulin in größeren Mengen aufgenommen – vor allem, wenn der Darm es noch nicht gewohnt ist – kann es spürbar Blähungen…
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Polyphenole
Eine große Gruppe pflanzlicher Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften, die unter anderem in Beeren, grünem Tee, dunkler Schokolade, Rotwein und vielen Gemüsesorten vorkommen. Spannend für deinen Darm: Ein Großteil der Polyphenole wird im Dünndarm gar nicht aufgenommen, sondern wandert weiter in den Dickdarm – wo deine Bakterien sie erst in ihre eigentlich wirksamen, kleineren Bestandteile umwandeln.…
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Mikronährstoffe
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die dein Körper nur in sehr kleinen Mengen braucht, aber nicht selbst herstellen kann – im Gegensatz zu Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, die deinen Energiebedarf decken. Ihre Aufnahme findet größtenteils im Dünndarm statt, wobei verschiedene Mikronährstoffe an unterschiedlichen Abschnitten besonders gut oder schlecht aufgenommen werden. Ein gesundes, vielfältiges Mikrobiom…
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Laktoseintoleranz
Eine Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktose), die entsteht, wenn der Dünndarm zu wenig des Enzyms Laktase produziert, das Laktose normalerweise in ihre Bestandteile aufspaltet. Ohne ausreichende Aufspaltung wandert die Laktose unverdaut weiter in den Dickdarm, wo sie von Bakterien fermentiert wird – mit Blähungen, Krämpfen oder Durchfall als möglicher Folge. Interessant: Laktoseintoleranz ist weltweit gesehen eher…


