Die wellenförmige Bewegung, mit der dein Darm seinen Inhalt vorwärts transportiert – ein bisschen wie eine Zahnpastatube, die von hinten ausgedrückt wird. Möglich macht das genau jenes Zusammenspiel der Muskelschichten in der Darmwand: Direkt hinter dem Speisebrei zieht sich der Ring-Muskel zusammen, während er sich davor entspannt. So entsteht eine Welle, die sich Stück für Stück durch deinen gesamten Verdauungstrakt schiebt – vom Schlucken bis zur Ausscheidung. Gesteuert wird dieser Prozess größtenteils vom Darmnervensystem selbst, kann aber auch von außen beeinflusst werden: Stress kann die Peristaltik beschleunigen (daher der plötzliche Drang vor einer Prüfung) oder verlangsamen, was sich dann als Verstopfung bemerkbar machen kann. Auch bestimmte Lebensmittel, Bewegungsmangel oder Flüssigkeitsmangel wirken sich direkt auf dieses Tempo aus.



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